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Hardware

Hardware (8)

Sonntag, 20 September 2020 12:00

Teil 1: Was ist PoE? - Power over Ethernet

geschrieben von

Power over Ethernet (PoE):

PoE steht für Power over Ethernet und bezieht sich auf die Möglichkeit, mit einem Ethernet-Kabel Netzwerkdaten und elektrische Energie zu den angeschlossenen Geräten zu übertragen. Ethernetkabel werden häufig verwendet, um Computer miteinander zu verbinden und es ihnen zu ermöglichen, Netzwerkdaten zu senden und zu empfangen - dies bildet die Grundlage einer Internetverbindung.

In der Vergangenheit wurden Ethernet-Kabel nicht zur Stromversorgung von Geräten, wie z.B. Lampen, verwendet, da sie mehr Strom benötigten, als das Kabel übertragen konnte. Die Beleuchtung hat sich jedoch weiterentwickelt, und mit dem Aufkommen von LEDs sind Leuchten sehr energieeffizient geworden. Mit moderner Technologie kann ein Ethernet-Kabel mehrere PoE-Leuchten gleichzeitig mit Strom versorgen und steuern.

Zusätzlich zur PoE-Beleuchtung können Ethernet-Kabel zur Stromversorgung von Geräten wie:

  • Belegungssensoren

  • Digitale Bildschirme

  • Sicherheitskameras

  • Telefone 

  • Türschloss-Systeme

 

Mit der Weiterentwicklung der PoE-Technologie werden noch weitaus komplexere und hilfreiche Verfahren bzw. Andwendungen möglich sein.

PoE wird von Netzwerkgeräten genutzt, die wenig Leistung benötigen. Es wird typischerweise in IP-Telefonen, kleinen Hubs, Kameras, kleinen Servern oder in schnurlosen Übertragungsgeräten, wie WLAN-Zugangspunkten oder Bluetooth-Geräten eingesetzt. 

 

Wie funktioniert PoE?


Mit der Nutzung von Systemen/Anwendungen ist die Power-over-Ethernet-Technologie sehr einfach. Sobald die PoE-Hardware eingerichtet ist, fungiert der PoE-Knoten als ein intelligenter PoE-Hub - er empfängt Strom und Daten vom Netzwerk-Switch und leitet sie stromabwärts an die an das System angeschlossenen Geräte weiter.

Wenn PoE-Leuchten und andere Geräte an das Netzwerk angeschlossen werden, entdeckt der PoE-Knoten automatisch alle Geräte und meldet sie an die PoE-Gateway-Software zurück, um eine einfache Plug-and-Play-Funktionalität zu gewährleisten. Nach der Identifizierung erhält jedes Gerät eine IP-Adresse vom lokalen Netzwerk, um die Installation zu vereinfachen und kundenspezifische Konfigurationen zu erleichtern. Von dort aus kann die IoT-Plattform von PoE-Soft-ware verwendet werden, um die angeschlossenen Geräte anzupassen, zu steuern und von ihnen zu lernen.

Ein Remote-Ethernet-Gerät benötigt zwei Dinge: Strom und Ethernet. 

Power over Ethernet (PoE) ermöglicht es Ihnen, Strom und Daten über Netzwerkgeräte zu übertragen. Dies geschieht über eine Twisted-Pair-Ethernet-Verkabelung, die es einem einzigen Kabel erlaubt, die beiden Verbindungen zu betreiben. Der Hauptvorteil der Verwendung von PoE gegenüber getrennten Leitungen für Strom und Daten liegt in der Vereinfachung des Installationsprozesses - es gibt weniger Kabel, über die man den Überblick behalten und die man kaufen muss. Für kleinere Büros kann die Mühe, neue Schaltkreise oder einen Transformator für die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom verkabeln zu müssen, lästig sein.

PoE kann auch in Fällen von Vorteil sein, in denen die Stromversorgung nicht leicht zugänglich ist oder in denen eine zusätzliche Verkabelung einfach keine Option ist. Ethernet-Kabel werden oft in der Decke verlegt, während der Strom nahe dem Boden verläuft. Darüber hinaus ist PoE vor Überlastung und Kurzschlüssen geschützt und liefert sicher Strom. Es sind keine zusätzlichen Stromversorgungen erforderlich, da die Stromversorgung zentral erfolgt, und die Skalierung der Stromversorgung wird wesentlich einfacher.

 

 

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Mittwoch, 16 September 2020 12:00

Teil 1: Grundlagen der Hardwarekomponenten

geschrieben von

Die Zentraleinheit

Die Zentraleinheit besteht bei einem modernen PC im Großen und Ganzen aus den Komponenten der Hauptplatine. Diese wird auch Mainboard oder Motherboard genannt.

Hierzu zählen im Wesentlichen einzelne Komponenten wie: 

  • die CPU (Central Processing Unit) / der Mikroprozessor
  • der RAM (Random Access Memory) / Arbeitsspeicher
  • das ROM (Read Only Memory, nur Lese-Speicher) 
  • der Chipsatz (chipset)
  • die diversen Busse und Schnittstellen

Die CPU bzw. der Mikroprozessor:

Diese bildet das wesentliche Herzstück des Computers, welches für die Ausführung der Programme sowie für die zentrale Steuerung und Verwaltung verantwortlich ist. Sogenannte "Desktop-PCs" haben meistens nur einen und maximal zwei Mikroprozessoren inkludiert. Heutzutage besitzen alle modernen PC- und Mobile-Mikroprozessoren Dualcore- oder auch Multicore-Prozessoren, welche zwei oder mehrere CPU-Kerne in einem Gehäuse integriert haben. So profiliert sich der Intel® Core™ i9-10980XE Prozessor mit 18 Kernen, der Intel® Core™ i9-10900T Prozessor mit 10 Kernen und der Intel® Core™ i7-10700T Prozessor mit 8 Kernen, wobei diese auch in ihren Varianten differieren. Eine hohe Priorität nimmt hierbei das verwendete Betriebssystem sowie die Anwendungsprogramme bzw. die Verteilung der Prozesse/Arbeit auf mehrere Prozessoren bzw. der Prozessorkerne ein, welche dabei unterstützen. 

 

Der RAM bzw. der Arbeitsspeicher:

Dieser schließt während der Laufzeit die Programme, welche momentan ausgeführt werden sollen, sowie die verwendeten Daten, mit ein. Unter dem Aspekt der virtuellen Speicheradressierung und die damit einhergehende Unterstützung von den meisten modernen Betriebssystemen ist zu erwähnen, dass die von den Programmen verwendete Speicheradressierung von den physikalischen Adressen abstrahiert und auf diese Art und Weise das Auslagern nicht benötigter Inhalte auf die Festplatter realsiert. 

 

Das ROM bzw. der Nur-Lese-Speicher

Im Vergleich zu früher spielt dieses keine allzu große Rolle mehr. Das ROM hat die Aufgabe, beim Einschalten die wichtigsten Hardwarekomponenten zu überprüfen und dann das Booten des Betriebssystems von einem Datenträger zu realisieren. Der Begriff BIOS, welches ein Programm definiert, hat seinen Ursprung oder Bekanntheitsgrad den Intel-PCs zu verdanken, da dies traditionell dort so deklariert wurde. Ist von obsoleten Macintosh Rechnern die Rede, heißt es einfach nur ROM. Eine Ablösung bzw. Neuerung des Begriffs BIOS kommt auf beiden Plattformen einer moderneren Firmware zu Tage, nämlich des sogenannten UEFI (United Extensible Firmware Interface / vereinigte erweiterbare Firmware-Schnittstelle). Ein Exkurs in die 80er Jahre im Kontext eines Heimcomputers verdeutlicht die Relevanz in Bezug auf das ROM. Da fast jeder nur ein einfaches Betriebssystem besaß und der Editor sowie ein Interpreter für die Programmiersprache BASIC benutzt wurde, war dies fest im ROM eingebaut. Das Resultat machte sich in folgendem Vorteil bemerkbar: unmittelbar nach dem Einschalten war das System einsatzbereit und verfügbar. Folgender Nachteil resultierte folglich daraus: es war kaum möglich, ein anderes Betriebssystem in Verwendung zu haben als das, welches eingebaut war. Lediglich in Spezialcomputern ist heutzutage solch ein fest ins ROM eingebaute Betriebssystem aufzufinden. 

 

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Mittwoch, 09 September 2020 12:00

RAM und ROM - flüchtiger und nichtflüchtiger Speicher

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Flüchtiger Speicher RAM (Random-Access Memory Only Memory)

RAM ist ein flüchtiger Speicher, was zur Folge hat, dass die vorübergehend im Modul gespeicherten Informationen gelöscht werden, wenn Sie Ihren Computer neu starten oder herunterfahren. Da die Informationen elektrisch auf Transistoren gespeichert werden, verschwinden die Daten, wenn kein elektrischer Strom fließt. Jedes Mal, wenn Sie eine Datei oder Information anfordern, wird sie entweder von der Festplatte des Computers oder aus dem Internet abgerufen. Die Daten werden im RAM gespeichert, so dass jedes Mal, wenn Sie von einem Programm oder einer Seite zu einem anderen wechseln, die Informationen sofort zugänglich sind. Wenn der Computer heruntergefahren wird, wird der Speicher gelöscht, bis der Prozess erneut beginnt. Der flüchtige Speicher kann von den Benutzern leicht geändert, upgegradet oder erweitert werden. Finden Sie heraus, ob Ihr Computer mehr Speicher benötigt.

Die folgende Tabelle beinhaltet diverse RAM-Technologien und beschreibt sie kurz:

RAM 1

 

  • Statisches RAM oder (SRAM), das ein Datenbit unter Verwendung des Zustands einer Speicherzelle mit sechs Transistoren speichert.
  • Dynamisches RAM oder (DRAM), das Bitdaten unter Verwendung eines Paares aus Transistor und Kondensator speichert, die eine DRAM-Speicherzelle bilden.

 

Nicht flüchtiger Speicher ROM (Read Only Memory)

ROM ist ein nichtflüchtiger Speicher, was bedeutet, dass die Informationen dauerhaft auf dem Chip gespeichert sind. Der Speicher ist zur Datenspeicherung nicht auf elektrischen Strom angewiesen, stattdessen werden die Daten mittels Binärcode in einzelne Zellen geschrieben. Nichtflüchtiger Speicher wird für Teile des Computers verwendet, die sich nicht ändern, wie z.B. der anfängliche Boot-up-Teil der Software oder die Firmware-Anweisungen, die Ihren Drucker zum Laufen bringen. Das Ausschalten des Computers hat keine Auswirkungen auf das ROM. Nichtflüchtiger Speicher kann von Benutzern nicht geändert werden.

Es exisiteren auch Technologien wie: 
  1. Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory (EEPROM) - elektrisch löschbar
  2. Erasable Programmable Read-Only Memory (EPROM) - löschbar mit UV-Licht
  3. Masken-ROM - nur zum Fertigungszeitpunkt programmierbar
  4. Programmable Read-Only Memory (PROM) - einmalig programmierbar
Genauere Beschreibung: 
  1. Elektrisch löschbares programmierbares ROM, bei dem die Daten auf diesem nichtflüchtigen Speicherchip durch Feldelektronenemission elektrisch gelöscht werden können.
  2. Löschbarer programmierbarer ROM, bei dem die Daten auf diesem nichtflüchtigen Speicherchip gelöscht werden können, indem man ihn hochintensivem UV-Licht aussetzt.
  3. Masken-ROM, in das die Daten während der Herstellung des Speicherchips geschrieben werden.
  4. Programmierbares ROM, in das die Daten geschrieben werden, nachdem der Speicherchip erstellt wurde. Es ist nicht flüchtig.

 

 

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Im letzten Teil unserer Artikelserie behandeln wir die HDMI-Schnittstelle und sehen uns genauer an, was Bezeichnungen wie HD, UHD und HD Ready bedeuten.

HDMI (High Definition Media Interface)

Die HDMI-Schnittstelle wurde bereits Ende 2002 in ihrer ersten Version veröffentlicht. Heute finden sie HDMI-Anschlüsse an den meisten Endgeräten, vor allem aber an Desktop-PCs, Laptops, Spielekonsolen und Home Entertainment Systemen. Während sich der ebenfalls digitale Display Port Standard vor allem auf dem stationären Computermarkt etabliert hat, ist HDMI bei Unterhaltungselektronik vertreten.

HDMI unterstützt – wie die anderen modernen Videosignalstandards auch – nicht nur die Videoübertragung, sondern setzt auf eine ganze Bandbreite an möglichen Informationskanälen. So werden neben dem Bildsignal bis zu 32 Audiokanäle, Kopierschutzmechanismen (DRM) und teilweise sogar Ethernet unterstützt.

Mit der 2017 vorgestellten aktuellen Version 2.1 lassen sich Auflösungen von bis zu 8K (7680 × 4320 Pixel) bei 60 Hz Bildwiederholrate oder 4K (3840 × 2160 Pixel) bei 120 Hz erreichen. Letzteres erlaubt das Abspielen von 3D-Material in 4K-Auflösung.

Neben dem normalen HDMI-Stecker gibt es noch die beiden kompatiblen Varianten MiniHDMI und MicroHDMI, die aufgrund ihrer kompakteren Bauweise vor allem für mobile Endgeräte verwendet werden.

Kabel mit HDMI Anschluss

 

HD, UHD, HD Ready – was ist das und was kann es?

HD (kurz für High Definition) bedeutet im Grunde nichts anderes als „hohe Auflösung“. Mit dieser Abkürzung werden mittlerweile eine ganze Bandbreite an verschiedenen Begriffen zu Werbezwecken und Gerätebeschreibungen verwendet. Wir erklären die wichtigsten und am weitesten verbreiteten Beschreibungen.

Auflösungen:

HD-Auflösungen = setzen eine minimale Zeilenanzahl von 720 Pixeln voraus. Bei einem Seitenverhältnis von 4:3 entspricht die Spaltenanzahl 960, bei 16:9 sind es 1280 Pixel.

Full-HD = entspricht einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln (1080p).

UHD 4K = entspricht einer Auflösung von 3840x2160 Pixeln. Da die Anzahl von Zeilen und Spalten im Vergleich zu Full-HD jeweils verdoppelt werden, ist die Pixelanzahl vervierfacht.

UHD 8K = entspricht einer Auflösung von 7680x4320 Pixeln. Im Vergleich zu Full-HD wird die Pixelanzahl versechzehnfacht.

Siegel:

Das Siegel HD Ready kann jeder Hersteller für seine Geräte lizenzieren, die mindestens eine Auflösung von 1280 × 720 Pixeln (720p) verarbeiten können.

Darauf aufbauend wurde 2007 das Siegel HD Ready 1080p bereitgestellt, das zusätzlich zu den Voraussetzungen von HD Ready eine höhere Auflösung von mindestens 1920x1080 Pixeln bietet (was der Bezeichnung Full-HD entspricht).

Hiermit endet unsere vierteilige Artikelserie zu Videokabeln. Im Folgenden finden Sie noch einmal die anderen Teile der Serie:

Übersicht

VGA und DVI

DP und TB

In den beiden vorangegangen Artikeln dieser Reihe haben wir bereits einen Überblick über die einzelnen Videokabel geben und sind genauer auf die beiden etwas älteren Video-Standards VGA und HDMI eingegangen. Im heutigen Artikel geht es um die moderneren Standards Display Port und die Multifunktionsschnittstelle Thunderbolt von Apple.

DP (Display Port)

Ähnlich wie HDMI oder Thunderbolt bietet der 2006 eingeführte Standard Display Port die Möglichkeit Bild und Ton über ein Kabel zu übertragen, statt mehrere zu verwenden.

Seit circa 2016 hat der Display Port den alten Standard DVI abgelöst. Vor allem im Computerbereich, wo Monitore an die Grafikkarten der Rechner angeschlossen werden, hat sich der Display Port durchgesetzt, da er einige Vorteile gegenüber der Konkurrenz HDMI aufweist.

So bietet der Display Port beispielsweise die Möglichkeit sogenannte Daisy Chains einzurichten. Hierbei werden kompatible Monitore in Reihe geschaltet und können unabhängig voneinander angesteuert werden. Vergleichbares ist mit der HDMI-Schnittstelle nicht möglich, hierfür bräuchte man mehrere Anschlüsse, die parallel geschaltet werden.

Ein weiterer Vorteil des Display Ports ist, dass er im Vergleich zu den älteren Standards VGA und DVI eine weitaus kleinere Steckerbuchse hat, was vor allem für mobile Endgeräte wie Laptops von Vorteil ist, da diese in den letzten Jahren kleiner und vor allem dünner geworden sind.

Im Gegensatz zu HDMI und Thunderbolt besitzt der Display Port eine Verriegelungsmechanik.

Kabel mit DisplayPort

 

TB (Thunderbolt)

Apple versucht seit 2011 mit seiner Thunderbolt-Technologie die eierlegende Wollmilchsau unter den Datenkabeln zu erschaffen – und dies gelingt dem Technologiekonzern aus Kalifornien recht gut.

Die Thunderbolt-Schnittstelle vereint Video-, Audio- und Datenübertragung sowie Peripherie in einer Schnittstelle. Technisch gesehen ist es eine Weiterentwicklung der Display Port Technologie, weshalb er zu verschiedensten anderen Kabeltypen (u.a. USB, HDMI, DP, DVI, VGA) kompatibel ist. Da Thunderbolt auch zur Energieübertragung dient, können damit beispielsweise kompatible Smartphones und andere Geräte geladen werden.

Da Thunderbolt auf dem USB Type C Stecker basiert, ist die Buchse – im Gegensatz zu älteren USB-Varianten – punktsymmetrisch, wodurch die Einsteckrichtung nicht mehr relevant ist. Durch die kompakte und kleine Bauweise und dadurch, dass viele Funktionen in einem Stecker vereint werden, eignet sich Thunderbolt vor allem für mobile Endgeräte.

Nachdem Anfang 2019 die Lizenzen für Thunderbolt an das USB Implementers Forum (USB-IF) übergeben worden wird, ist Thunderbolt lizenzfrei erhältlich. Im gleichen Zuge wurde angekündigt, dass der zukünftige USB 4 Standard auf Basis von Thunderbolt 3 entwickelt werden wird.

Im vierten und letzten Teil unserer Serie werden wir das High Definition Media Interface (HDMI) behandeln und genauer die verschiedenen Bezeichnungen HD Ready und Full HD eingehen.

Kabel mit Thunderbolt Anschluss

Im ersten Teil dieser Artikelserie haben wir bereits alle Videoschnittstellen grob angerissen und die einzelnen Spezifikationen gegenübergestellt. Nun soll es etwas mehr ins Detail gehen. Wir fangen mit den beiden etwas älteren (aber noch nicht völlig verdrängten) Video-Standards VGA und DVI an.

VGA (Video Graphics Array)

Bereits 1987 von IBM eingeführt stellt es einen der ältesten Standards für Videoschnittstellen dar. Seit 1999 wird er zwingend in blauer Farbe produziert. VGA-Kabel übertragen ein rein analoges Videosignal. Durch die zunehmende Digitalisierung wird dieser Standard zunehmend verdrängt und von anderen Technologien abgelöst. So haben 2015 die Marktführer für Grafikkarten, Intel und AMD, die Produktion von Geräten mit VGA-Buchse eingestellt.

Kabel mit VGA Anschluss

Ursprünglich auf eine Videoauflösung von 640 × 480 Pixel ausgelegt, ist prinzipiell sogar eine Auflösung von 2560 × 1440 Pixel möglich. Dabei sind allerdings Qualität und Länge des Kabels sowie die Leistung der Grafikkarte des Computers stark limitierende Aspekte. So kann ein VGA-Kabel minderer Qualität schon bei einer Länge von 5 Metern störanfällig sein, während ein qualitativ hochwertiges Kabel erst ab 30 Metern Probleme verursachen kann.

Heutzutage ist nicht nur das Ausgabesignal der Grafikkarte digital, sondern auch der Eingangsstecker moderner Monitore. Wird mittels Adapter und VGA-Kabel die Grafikkarte mit dem Monitor verbunden, wird das ursprünglich digitale Signal erst in ein analoges und anschließend wieder in ein digitales umgewandelt, was zu Qualitätsverlusten und Störungen führen kann.

DVI (Digital Visual Interface)

DVI wurde 1999 eingeführt und war der erste weit verbreitete Standard zur digitalen Videosignalübertragung. Je nach Pinbelegung im DVI-Stecker war es aber auch möglich rein analoge Signale zu übertragen. Durch die Variante DVI-I können sowohl digitale als auch analoge Signale verarbeitet werden, was dazu führte, dass sich DVI anfangs als Universalschnittstelle etablieren konnte und so den Übergang zwischen digitaler und analoger Videoübertragung darstellt.

Es gibt insgesamt drei DVI-Varianten:

  • DVI-A (analog): rein analoges Digtal
  • DVI-D (digital): rein digitales Signal
  • DVI-I (integrated): sowohl digitales als auch analoges Signal

Für die beiden digitalen Varianten existieren jeweils auch eine sogenannte Dual-Link-Variante, die aufgrund zusätzlicher Aderpaare im Kabel eine höhere Bandbreite besitzen.

Kabel mit DVI D SL AnschlussKabel mit DVI D DL Anschluss

DVI-D und DVI-I sind zu den früheren HDMI-Standards aufwärtskompatibel, umgekehrt gilt das allerdings nicht, da DVI nur zur Übertragung von Videosignalen geeignet ist, während HDMI weitere Daten wie Audiospuren oder Informationen zum Kopierschutz des übertragenen Bildmaterials liefern kann.

Aufgrund seiner höheren Bandbreite und den damit verbundenen höheren Auflösungen hat der Displayport (DP) seit circa 2016 die DVI-Varianten weitestgehend abgelöst.

„Ein DVI-D-Stecker passt zwar in DVI-I-Buchse, aber umgekehrt nicht! VGA ist da simpler – aber verwende doch einfach HDMI!“

Im Dschungel aus technischen Abkürzungen bei Videokabeln fällt es manchmal schwer sich noch zurecht zu finden. Welches Kabel brauche ich denn nun für meinen Laptop? Wie schließe ich den neuen Monitor an? Und was ist jetzt mit dem Sound? Wir bringen Licht ins Dunkel des Abkürzungswahnsinns für Videokabel.

Verschiedenste Kabel und Adapter – wo liegen die Unterschiede?

Über die Jahre haben sich eine ganze Reihe an Standards in Sachen Videosignalübertragung etabliert. Wir stellen diejenigen Formate vor, die nach wie vor Verwendung finden, was sie voneinander unterscheidet und was bei ihrer Verwendung zu beachten ist.

Im allgegenwärtigen Begriff der Digitalisierung steckt bereits ein wesentlicher Bestandteil der modernen Videoübertragung: digital. Wurde das Videosignal anfangs noch rein analog übertragen, finden mittlerweile fast ausschließlich digitale Übertragungstechnologien Verwendung. So verschwindet beispielsweise das VGA-Kabel zunehmend und wird vor allem durch HDMI-Kabel ersetzt.

HDMI steht dabei für High Definition Media Interface. Hier ist eine weitere Entwicklung zu erkennen: Mittlerweile werden Audio und Video nicht mehr über separate Kabel übertragen. Stattdessen werden allgemein Medienschnittstellen wie HDMI verwendet.

Für alle gängigen Stecker der Videokabel gibt es Adapter, um beispielsweise den VGA-Anschluss eines älteren Laptop-Modells über ein DVI-Kabel mit einem Beamer oder modernen Monitor anzusteuern.

VGA (Video Graphics Array) = analoges, mittlerweile veraltetes und weitestgehend von neueren, digitalen Standards abgelöstes Übertragungsverfahren

DVI (Digital Visual Interface) = erster digitaler Standard, der aufgrund seiner Kompatibilität mit analogen Signalen als Universalschnittstelle galt

DP (Display Port) = digitaler Standard zur Video- und Audioübertragung, der DVI weitestgehend abgelöst hat und hauptsächlich im Computerbereich vertreten ist

HDMI (High Difinition Media Interface) = ähnlich wie der Display Port ein digitaler Standard, der hauptsächlich im Unterhaltungsmedienbereich eingesetzt wird (beispielsweise bei Fernsehgeräten oder Spielekonsolen)

TB (Thunderbolt) = Neben Display Port und HDMI ein weiterer digitaler Standard, der auf PCI-Express und USB-Technologie basiert und vor allem bei Apple-Produkten Verwendung findet

Eine Übersicht

 

VGA

DVI

DP

HDMI

TB

DVI-A

DVI-D

DVI-I

Vollständige Bezeichnung

Video Graphics Array

Digital Visual Interface

(analog, digital, integrated)

Display Port

High Definition Media Interface

Thunderbolt

Veröffentlichung

1987

1999

2006

2002

2011

Noch verwendet?

Weitestgehend ersetzt

vereinzelt

Ja

Ja

Ja

Digital/analog?

Analog

Analog

Digital

Beides

Digital

Digital

digital

Maximale Auflösung

2560×1440

2560×1440

2560×1600

7680×4320 (8K)

7680×4320 (8K)

4x 3840×2160 

Aktuelle Version

 

1.0

1.4

2.1

3

Vorteile

 

Universalschnittstelle für analoge und digitale Signale

Daisy Chain, kleine Buchse

Universell einsetzbar, weit verbreitet

Große Bandbreite

Nachteile

Veraltet

Weitestgehend ersetzt

Gegenüber TB veraltet

Viele verschiedene Varianten

Nicht so weit verbreitet

Verwendungsgebiet

Sämtliche Bereiche

v.a. Computer

v.a. Unterhaltungsmedien

Apple-Produkte

Stand: Juni 2019

Im zweiten Teil dieser Artikelreihe behandeln wir die Standards VGA und DVI.

Was ist SATA und IDE? 

 

Gibt es externe Festplatten? 

 

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